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Friedrich Schiller - „Kabale und Liebe?“

Dass wir in diesem Jahr „Kabale und Liebe?“ spielen, hat seinen Ausgangspunkt darin, dass das Stück von Friedrich Schiller für unsere Schüler*innen Stoff des Zentralabiturs im Fach Deutsch ist, so dass wir projektorientiert und fächerübergreifend den Deutschunterricht mit dem Theaterspiel und der Theatertechnik verbinden können. Dabei soll das Spielerische im Vordergrund stehen, hier ganz im Sinne von Schillers „Über die ästhetischer Erziehung des Menschen“, nämlich dass der Mensch nur da wahrhaftig Mensch ist, wo er spielt.

Bei der Beschäftigung mit dem Stück stellten wir dann fest, dass das Stück gar nicht so unzeitgemäß und jugendfern ist, wie es zu Anfang der Lektüre für die Schüler*innen noch den Anschein hatte. Die Rollenbilder von Junge und Mädchen, Mann und Frau, aristokratisch und bürgerlich, reich und  arm, sind offenbar weiterhin hochaktuell und bieten Schüler*innen wie  Publikum viele Anhaltspunkte zum Transfer.

In unserem Bemühen einen Ansatz zu finden, fiel uns mit der Zeit auf, dass Schiller wie Goethe schon als Kinder mit Puppen Theater spielten. Auch machte uns  der Dramentext aufgrund der historischen Distanz manchmal den Eindruck eines Puppenspiels, fremd, entfernt und  vergleichbar einer Spieluhr, die man aufziehen muss, damit man sie wieder zum Leben erweckt. Damit war die Idee der Rahmung geboren, die uns zugleich die Möglichkeit eröffnet, dem Publikum zu verdeutlichen, dass wir diese Figuren auf der Bühne nicht sein können, sondern sie nur spielen, wir uns ihre Rollen nur „anziehen“.

Ob dieser Inszenierungsversuch gelingt? Kommt und schaut es euch an. Wir freuen uns über Euren Besuch und sprechen im Anschluss gerne mit unserem Publikum darüber.

Eckhard Debour, rohestheater

Acht Jahre bina – mira
Jugendfriedenstheaterfestival!

Im Jahr 2008 fuhr das rohestheater angeregt von Heinz Jussen vom Aachener Netzwerk für humanitäre Hilfe und interkulturelle Friedensarbeit nach Tuzla in Bosnien Herzegovina, um dort seine multireligiös angelegte Inszenierung von „Warten auf Godot“ aufzuführen. Die Idee für diese Fahrt war, dass die Folgen des Bosnienkrieges in einer gezielten Jugendbegegnung aufgearbeitet werden sollten.
Anstatt, wie erst geplant, dort eine Freilichtbühne mit dem Titel „bina mira“ , Bühne des Friedens, zu bauen, konnten wir alle Beteiligten davon überzeugen, dass ein Friedenstheaterfestival mit intensiver Jugendbegegnung unter dem Titel „bina mira“ ein sinnvollerer Weg für die Zukunft sei.
Dieser Gedanke hat sich durchgesetzt. Seit dem hat es jährliche Begegnungen und Festivals gegeben an denen wir teilnahmen die wir zwei Mal mit ausgerichtet habenund für die der EU Präsident Martin Schulz u.a. die Schirmherrschaft übernommen hat. In diesem Jahr nun waren wir vom 13.09.-22.09. in Zrenjanin in Serbien bereits 120 Teilnehmer aus 5 Ländern, insgesamt 10 Gruppen, die ihre Produktionen zeigten und anschließend darüber diskutierten. Die Begegnung fand darüber hinaus in den täglichen Theater-, Foto- und Musikwerkstätten statt, wo sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen intensiv austauschen konnten. Was uns besonders gefreut hat, durch die Teilnahme der Kleebachschule aus Aachen-Eilendorf konnte das Festival sich in diesem Jahr auch inklusiv weiterentwickeln.

Eckhard Debour

Nachruf
Frank Herdmerten, † 30.09.2014

Frank Herdmerten, mein Deutschfachleiter, erster Theaterlehrer und kritischer Freund, starb am 30.09.2014 im Alter von 78 Jahren nach langer Krankheit.

Ohne ihn gäbe es das rohestheater wohl nicht. Er hat mich direkt in die Theaterarbeit mit SchülerInnen hineingeworfen und mir beim ersten Schwimmen geholfen.

Er war mir zwischenzeitlich Vorbild und Maßstab. Ihm durfte ich dann viele Jahre später als künstlerischer Leiter im Leitungsteam der Theaterwoche Korbach nachfolgen und mit dem rohestheater einen eigenen Theaterweg einschlagen, den er viele Jahre aus der Ferne wohlmeinend kritisch begleitet hat.

Lieber Frank, ich danke Dir für die Lehre, die lange intellektuelle Auseinandersetzung und die freundschaftliche Verbundenheit.

Eckhard

Das sagt die Presse

"In einer furiosen Schau bringen zwanzig junge Menschen die Bühne zum Beben, erschallen Klänge aus Igor Strawinsky's "Sacre du Printemps" - von seinen Kritikern als "Massacre du Printemps" verächtlich gemacht - erschütternd!

'Es ist doch klar, dass unsere Sache richtig und gerecht ist...'
Weit über Schülertheater-Niveau (oder dem, was mensch sich darunter vorstellt) geht das Dargebotene hinaus. [...]Deutlich zu spüren sind das Engagement und Zusammenspiel aller Bereiche: Technik, Bühne, Regie und Dramaturgie, Assistenz und Schauspiel bis hin zum Programmheft und der Theater-Fotografie. Alle sind mit Begeisterung und dem entsprechenden Ergebnis bei der Sache. Großes Kompliment."

Aus: Rheinische Neue Zeitung, Online Flyer vom 9.4.2014

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